Es ist kein Zufall, dass das Wort “Atmung” in vielen Sprachen eng mit dem Begriff des Lebens selbst verbunden ist. Unser Atemrhythmus ist das direkteste Bindeglied zwischen unserem Bewusstsein und unserem autonomen Nervensystem. Das bedeutet: Wir können mit unserem Atem aktiv Einfluss nehmen auf unseren Stresszustand – und das innerhalb von Sekunden.
Wissenschaftliche Studien bestätigen, was Yogis und Meditationslehrer seit Jahrtausenden wissen: Langsames, bewusstes Atmen aktiviert den Parasympathikus – jenen Teil unseres Nervensystems, der für Ruhe, Regeneration und innere Balance sorgt. Cortisol, das sogenannte Stresshormon, sinkt nachweislich. Die Herzratenvariabilität (HRV) – ein zentraler Marker für unsere Stressresilienz – verbessert sich.