Simone Behlendorf, Yoga-Therapeutin bei der Soul-Academy, empfiehlt ergänzend eine kurze Bewegung Routine am Morgen oder Abend. Keine 90-Minuten-Session. Zehn bis zwanzig Minuten sanfte, achtsame Bewegung genügen, um den Körper aus dem Stressmodus zu lösen, Verspannungen abzubauen und das innere System zu sortieren.
Für alle, die wenig Zeit oder eingeschränkte Mobilität haben: Auch unser Büro-Yoga – die Bewegte Pause – ist eine echte Selbstfürsorge-Routine. Zwei bis drei Minuten am Arbeitsplatz, ein paarmal am Tag. Schultern lockern, Wirbelsäule strecken, tief atmen. Kein Equipment, keine Vorbereitung.
Eine weitere Routine, die viele unserer Teilnehmer täglich praktizieren, ist Ho’oponopono – die hawaiianische Praxis des Loslassens und der Vergebung. Vier einfache Sätze:
- Bitte vergib mir / Ich vergebe Dir
- Es tut mir leid, für mich und für Dich
- Ich liebe mich und dich
- Danke – für die Heilung und Erkenntnis
Als stilles Morgen- oder Abendritual gesprochen. Sie lösen innere Spannung, fördern Mitgefühl mit sich selbst und schaffen emotionalen Raum für den Tag.